MK – Multi Kompakt – Ekomedya – EKO Media – National Inkasso – Chronikeiner Telefonabzocke Teil 2 [Update 5]

ACHTUNG!! ES HANDELT SICH NICHT UM EKOMEDIA AUS HAMBURG !!! ACHTUNG!!

Und es geht weiter! Den ersten Abzocker ist man los, schon verschucht es ein Anderer.

Diesmal ist es die Firma Ekomedya, mit einer Postfachanschrift in Langen.

Die ladungsfähige Anschrift hier:


Größere Kartenansicht

Diese Firma will mir ein Abo für die „Zeitschrift“ MK Multikompakt unterschieben. An einen Anruf von dieser Firma kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Irgendwann im Oktober erhielt ich diese „Zeitschrift“ in einem weißen Umschlag, mit einer Rechnung beiliegend. (Dejavue?)

Jedenfalls hab ich genauso verfahren wie bei Marisa, mit dem kleinen Unterschied, dass ich keine weiteren Ausgaben von diesen Blatt erhielt. Nur irgendwann Ende Oktober erhielt ich folgende Mahnung:

Man beachte die Zustellungsart! Hier hat man am Porto gespart. Diese Mahnung hab ich gekonnt irgnoriert und wartete die zweite Instanz ab.

Über diese Firma hab ich leider nichts brauchbares im Internet finden können. Auf jedenfall hab ich lange nicht mehr von dieser Geschichte gehört, bis zum 03.02.2012. An diesen Datum erhielt ich ein Schreiben von „National Inkasso“. Wo die Forderung sich nun auf 216,17 €, der ich auf gar keinen Fall nachkommen werde.

Hier das Schreiben:

Zwei Dinge sind mir direkt ins Auge gefallen. Die Firma schreibt sich jetzt plötzlich EKO Media. Ganz toll finde ich das es sich hier um einen elektronischen Serienbrief handelt, der sehr schlecht gemacht wurde. Die wissen wohl nicht ob ich männlich oder weiblich bin.

National Inkasso GmbH
Berliner Allee 15
40212 Düsseldorf

Widerspruch der Forderung
Aktenzeichen: xxxxx
Auftraggeber: EKO Media

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerspreche ich der oben genannten Forderung aus folgenden Gründen:

  1. Ich kann mich nicht an ein Gespräch mit EKO Media erinnern. Ich hab weder fernmündlich noch über das Internet eine Registrierung oder ein Abo abgeschlossen. Dies gilt zu beweisen. Ferner bezweifele ich das meine Zustimmung für ein evtl. getätigten Anruf vorliegt. (Coldcall)
  2. Ich habe nie eine Auftragsbestätigung oder ähnliches erhalten, dem ich widersprechen konnte.
  3. Das zugesandte Magazin inklusive Rechnung habe ich mit Widerspruch mit Annahme verweigert zurückgesandt.
  4. Ich habe Ihrem Mandanten nie eine Unterschrift geleistet.

Der von Ihnen geforderte Betrag wird von mir schon deswegen nicht bezahlt, weil es insoweit an einem wirksamen Vertragsschluss fehlt.

Darüber hinaus wäre ein Vertrag auch wegen Sittenwidrigkeit nichtig, weil die von Ihrem Mandanten angebotene Leistung offensichtlich in einem krassen Missverhältnis zu dem verlangten Entgelt steht.

Hilfsweise und rein vorsorglich erkläre ich hiermit auch eine Anfechtung wegen Irrtums und arglistiger Täuschung. Das Angebot ist von vornherein darauf ausgelegt, den Kunden über die Kostenpflichtigkeit zu täuschen. Weiterhin war lediglich eine kostenlose Nutzung gewollt und kein kostenpflichtiges Abo.

Ich werde hier keinerlei Zahlung leisten. Es wird erwogen, das Unternehmen auf Schadensersatz in Höhe der durch meine Inanspruchnahme entstandenen Kosten in Anspruch zu nehmen.

Ein solches Vorgehen sowie strafrechtliche Schritte bleiben vorerst vorbehalten.

Hochachtungsvoll

Diese Schreiben hab denen dann per Einschreiben zugesandt. Mal schauen was da noch kommt.

Und es ist was gekommen.

Okay, die aktzeptieren wohl nicht meinen Widerspruch. Gut dann werden die von mir per Post auch nichts mehr bekommen. Folgende Email hab ich versandt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerspreche ich Ihrem Schreiben vom 07.02.2012.

Ich werde mich nicht bei Ihnen einloggen um mir manipulierte Aufzeichnungen anzuhören. Es ist bekannt das solche Callcenter die Aufnahmen fälschen. Wie schon im ersten Schreiben darauf hingewiesen, habe ich nie Vertragsunterlagen oder ähnliches erhalten.

Des Weiteren fordere ich Sie auf sämtlichen Schriftverkehr zukünftig zu unterlassen. Ich werde keine Zahlung für „Verträge“ leisten, die nicht gewollt und auf betrügerische Art und Weise untergeschoben werden.

Schicken Sie mir schnellstmöglich einen gerichtlichen Mahnbescheid zu, damit ich diesen widersprechen und weitere Schritte einleiten kann.

Wie man im Internet recherchieren kann, ist Ihr Unternehmen kein unbeschriebenes Blatt. Selbst die Verbraucherzentrale warnt vor Ihnen und Ihren Mandanten.

Sie können sich den Versand sparen und gleich in einen Mahnbescheid investieren, der von mir widersprochen wird. Oder Sie verzichten auf weitere Ansprüche, dies hätte ich dann bestätigt.

Hochachtungsvoll

Das werden die bestimmt auch ignorieren. Tja hier war noch nicht Akte2012 noch nicht dran.

Update 1:

Hab heute doch erneut Post von National Inkasso bekommen:

Nachtrag:
Bitte bis Anruf5 vorspuhlen. Bei 5:15

Echt lustig! Hier werden diese dubiosen Praktiken dargelegt.
Super die Aussage: „Sie haben keine verpflichtungen etc ….“ Ja klar, deswegen hab jetzt auch einen Papierkrieg.

Na dann bin ich mal gespannt was ich jetzt von der Postkasten-Firma Eko Media / Eko Medya (oder wie die sich immer nennen mag) bekomme. Man darf gespannt bleiben.

Update2:

Und nun wieder eine Stellungnahme von EKO Media:

 

Und hier meine Email dazu, ich bin es leid weiter Geld zu verschwenden:

Hallo!

Erstmal weitere Stellungsnahmen werden Sie von mir nicht mehr erhalten. Ich warte nun mehr auf den gerichtlichen Mahnbescheid, den ich wiedersprechen werde. Ich werde keinerlei Zahlung an Ihnen oder Ihr Inkassoinstitut leisten.

In meinen vorherigen Schreiben habe ich die rechtswidrigkeitlichkeit Ihres „Vertrags“ dargelegt …. zu Ihren Praktiken können Sie gerne eine Aufzeichnung sich anhören wie die Abläuft zusehen und zuhören bei youtube.

Zu hören ab 5:15 Uhr! In den ganzen Telefongespräch wird darüber getäuscht, das es sich um einen kostenloses Angebot handelt.

Die Verbraucherzentrale NRW warnt auch vor Ihnen.

Eine Auftragsbestätigung habe ich nie erhalten, sowie die anderen von Ihnen über den Tisch gezogen. Nur die Zeitschrift, welche ich sofort mit Annahme verweigert hab.

Sie können mich gern weiter schriftlich behelligen, aber stecken Sie das Geld doch lieber in den gerichtlichen Mahnbescheid. Den werde ich auf jedenfall widersprechen.

Aus folgenden Gründen werden widersprechen:

  1. Ich kann mich nicht an ein Gespräch mit EKO Media erinnern. Ich hab weder fernmündlich noch über das Internet eine Registrierung oder ein Abo abgeschlossen. Dies gilt zu beweisen. Ferner bezweifele ich das meine Zustimmung für ein evtl. getätigten Anruf vorliegt. (Coldcall)
  2. An den Quality Call kann ich mich beim besten Willen auch nicht erinnern.
  3. Ich habe nie eine Auftragsbestätigung oder ähnliches erhalten, dem ich widersprechen konnte.
  4. Das zugesandte Magazin inklusive Rechnung habe ich mit Widerspruch mit Annahme verweigert zurückgesandt.
  5. Ich habe Ihrem Mandanten nie eine Unterschrift geleistet.
  6. In den Medien wird auch von Callcentern berichtet die Ihre QualityCalls so zurecht schneiden wie es gerade benötigt wird

Der von Ihnen geforderte Betrag wird von mir schon deswegen nicht bezahlt, weil es insoweit an einem wirksamen Vertragsschluss fehlt.

Darüber hinaus wäre ein Vertrag auch wegen Sittenwidrigkeit nichtig, weil die von Ihrem Mandanten angebotene Leistung offensichtlich in einem krassen Missverhältnis zu dem verlangten Entgelt steht.

Hilfsweise und rein vorsorglich erkläre ich hiermit auch eine Anfechtung wegen Irrtums und arglistiger Täuschung. Das Angebot ist von vornherein darauf ausgelegt, den Kunden über die Kostenpflichtigkeit zu täuschen. Weiterhin war lediglich eine kostenlose Nutzung gewollt und kein kostenpflichtiges Abo.

Ich werde hier keinerlei Zahlung leisten. Es wird erwogen, Ihr Unternehmen auf Schadensersatz in Höhe der durch meine Inanspruchnahme entstandenen Kosten in Anspruch zu nehmen.

Ein solches Vorgehen sowie strafrechtliche Schritte bleiben vorerst vorbehalten.

Na dann gehen wir mal in die nächste Runde!

Update 3

Folgende Email habe ich bekommen:

Sehr geehrter Herr xxxxx,

Unmittelbar in den Tagen nach dem Quality Call haben Sie das Fachmagazin „Multi Kompakt“ mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen erhalten. In diesem Schreiben wird eine Widerspruchsfrist von einem Monat eingeräumt. Ein Widerruf ist leider nicht oder nicht rechtzeitig erfolgt. Somit ist ein rechtskräftiger Vertrag zustande gekommen.

Sie haben ein Zwei-Jahres-Abonnement abgeschlossen. Der nächstmögliche Kündigungstermin wäre bei Ihnen somit zum 25.07.2013. Danach stellen wir Ihren Vertrag auf Storno. Ihre Daten werden nach diesem Zeitpunkt aus unserem System gelöscht.

anbei senden wir Ihnen die originale Gesprächsaufzeichnung von dem Kontrollanruf, der am 23.07.2011 um 13:17 Uhr mit Frau Sandra Linden stattfand.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Ihr Multi Kompakt Service-Team

Im Anhang war der sogenannte Quality Call.

Zu dem Quality Call sag ich besser nix.

Folgende Email habe ich als Antwort geschrieben:

Und nochmals zum mitlesen!

Ich habe NIE eine Auftragsbestätigung sowie ein probeheft erhalten.
somit ist auch nicht das widerrufsrecht abgelaufen. die erste
Korrespondenz war das erste Heft mit der rechnung, welches ich die
Annahme verweigert habe. Da ich keine Auftragsbestätigung bekommen
hab, ist es auch logisch das ich nicht widersprechen konnte. Aber mit
dieser Masch sind sie bei den Verbraucherzentralen schon bekannt.

Ich widerspreche weiterhin ihrer forderung und werde keine Zahlung
leisten. da ich selber im callcenter tätig bin, bin ich besten
informiert. Schicken sie mir endlich den gerichtlichen mahnbescheid
zu, damit ich ihn wiedersprechen kann und ihr unternehmen wg
arglistiger Täuschung anzeigen kann. aber das stört sie ja nicht, da
sie kein Sitz in Deutschland. Mich können sie nicht einschüchern, ich
kenne meine rechte und Möglichkeiten. Sollten sie dennoch versuchen,
ihre forderung einzuklagen, freue ich mich schon auf das Gericht
welches sich ihrem fall annimmt.

Eine Anzeige wegen Nötigung, coldcalling sowie betrug werde veranlassen.

Tja, da ich langsam ziemlich sauer geworden bin, haben sich dort einige Rechtschreibfehler eingeschlichen. Egal …

Heute hab ich mir mal die Internetpräsents von Eko Media aus Langen/Bursa Türkei näher angeschaut.

Der blanke Hohn (Screenshot vom 04.03.2012 16:30)

Dort wird der sogenante Anrufschutz beworben, der vor ungewünschten Anrufen schützen soll. (Ausser von denen natürlich XD)

Die sogenannte Whois-Abfrage ekomedia-cc.com zeigte das der Anbieter was zu verbergen hat. Aber seht selbst:

http://www.whois.net/whois/ekomedia-cc.com

Aber Denic läßt sich da nicht mit anonymen Daten abspeisen.

Dort ist für die Domain anrufschutz.de folgender Inhaber zu finden mit der Postanschrift in Langen.

Altug Menekay
Eko Medya
Postfach 1713
63207 Langen

Nun bin ich mal gespannt wie es weiter geht.

Update 4:

Stand: 29.06.2012  Nix neues! Keine weitere Korrespondenz! 🙂

Update 5:

Hab am Anfang des Jahres ein Schreiben von National Inkasso bekommen, dass der Fall von denen wieder an den Auftraggeber zurückgegeben wurde.

Scheine in diesen Fall auch wieder erfolgreich gewesen zu sein.

Weitere Links zum Thema
http://verbraucherschutz.de/blog/ekomedya-schliest-dreist-abos-ab/
http://www.abzocknews.de/2012/01/04/aus-wecollect-gmbh-wurde-national-inkasso-gmbh/
http://www.gutefrage.net/frage/multikompakt—abofalle—telefonabzocke—wer-ist-noch-geschaedigt

26 Kommentare

  1. Anonym

    Bei mir ist es exakt das gleiche, gleiches Schreiben, gleicher Betrag usw. ; muss man sich denn sorgen machen wenn man nichts unterschreiben hat?

    Antworten
  2. Jörg Giese

    Grundsätzlich nein! Selbst wenn man telefonisch zugestimmt hat, wurde am Telefon ja was ganz anderes behauptet. Wie auch schon bei Akte 12 gesagt wurde, diese "Anbieter" agieren in einer Grauzone.

    Antworten
  3. Anonym

    Bei mir lief es genauso, es gab niemals ein telefongespräch, dafür 2 Mahnungen und 2 Zahlungsaufforderungen von wecollect (Vorgängername von National Inkasso). Habe Anzeige erstattet, von der Polizei wurde der angebliche Telefonmitschnitt angefordert, und mir inzwischen vorgespielt. Der bestand aus ca 2min schnell genuscheltem Text in dem meine Adresse, Name und Geburtsdatum vorkam, anschliessend ein "JA", welches von mir stammen soll.Dann wieder 3min schnelles Genuschel, ein weiteres "Ja" wieder Genuschel und ein unverständliches Wort sowie "Tschüss" von mir (angeblich).Ich war einigermaßen überrascht aber bestätigt, daß der Mitschnitt gefäklscht ist und das Ganze reine Abzocker.Bin interessiert, zu erfahren wie es bei Ihnen weitergeht.

    Antworten
  4. Anonym

    siehe auch hier: http://www.rechtsdienstleistungsregister.de/index.php?button=show&id=8260

    Aktenzeichen: 3712 E 1 – 6.243

    Registrierungsbehörde: Oberlandesgericht Düsseldorf

    registrierte Person:
    (sonstige Person) National Inkasso GmbH, gegr. 2008, HRB 59892, Registergericht Düsseldorf

    natürliche Person als
    gesetzlicher Vertreter: Herr Philipp Kriependorf

    qualifizierte Personen: Frau Dr. Nathalie Mahmoudi

    Geschäftsanschrift: Berliner Allee 15
    40212 Düsseldorf
    Tel.:0211 / 54243330
    E-Mail: E-Mail

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  5. Anonym

    Update2 das ist doch von der National Inkasso oder nicht???

    Antworten
  6. Anonym

    Ich habe vor ca. 10 Monaten die Zeitschrift bekommen, und nach lesen der AGB sofort per
    Fax gekündigt, habe alles Schwarz auf weiß, auch der "National Inkasso" zugefaxt, trotzdem kommen weiter Zahlungsaufforderungen. Ein Bekannter von mir Rechtsanwalt …
    Sagte mir, warten bis ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde, und dann meinerseits Strafanzeige erstatten mit auflistung meiner Ansprüche; Briefe, Porto, Telefonate, Kopien, ZEITAUFWAND etc. Er meint das ich juristich 100% Recht bekomme und ca. 250,–€
    Anspruch erwirken kann, nur ob die jemals zahlen ist nicht absehbar.

    Antworten
  7. Reinhard

    Große Frage, hat den schon jemand einen rechtskräftigen Mahnbescheid erhalten?
    Bei meiner Schwiegermutter lief es genau so wie bei euch. Lassen wir es mal drauf an kommen und Ignorieren es. Solange nichts vom Gericht kommt…
    Und wenn das dann da ist dann Einspruch.

    Antworten
  8. Stefan Gerlach

    Hallo,
    bei der Eingabe von "ekomedia" gelangt man über Google auf diesen Beitrag.
    https://www.google.de/search?aq=f&sourceid=chrome&ie=UTF-8&q=ekomedia

    Leider wird die Firma im Beitrag falsch geschrieben.
    Mein Name ist Stefan Gerlach, Inhaber der EKOMEDIA aus Hamburg.
    Einer seriösen Werbe-/Designagentur.

    Auch mir ist bekannt, dass die Firma sich nun wohl teilweise auch Eko Media nennt.
    Doch nirgendwo Ekomedia in Einem geschrieben. Ich bitte Sie, alle Textbereiche in denen Sie EkoMedia oder Ekomedia schreiben zu korrigieren.

    Ich bedanke mich im Voraus und wünsche allen hier alles Gute im Kampf gegen die "Abzocker".

    Mit der Bitte um eine kurze Rückmeldung. (info@ekomedia.de)

    Herzlichen Dank
    Stefan Gerlach

    Antworten
  9. Jörg Giese

    Hallo Herr Gerlach!

    Selbstverständlich habe ich den Beitrag entsprechend angepasst und ich hoffe das Google dies in den nächsten Crawlerrunden auch abändert. Bei den URLs ist es leider schwierig.

    Email ist unterwegs.
    Gruß
    wintux

    Antworten
  10. Jörg Giese

    Hallo!
    Ich bis jetzt noch nicht, soweit ich gelesen hab bis jetzt auch noch keiner.
    Gruß
    wintux

    Antworten
  11. Anonym

    Bin seit 2 Wochen auch Opfer dieser Abzocker.Bin total schockiert.Ich habe nie ein solches Telefonat geführt.Das Inkassoschreiben ging an meine alte Adresse,wo ich seit 6 Jahren nicht mehr wohne.Sie behaupten,ich hätte diese Adresse angegeben und bestätigt.Wollen mir noch Betrug unterstellen,da ich eine falsche Adresse angegeben habe.Bin psychisch am Ende

    Antworten
  12. Jörg Giese

    Hallo!
    Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Notfalls muss dann der Weg zum Anwalt gegangen werden, sollte wirklich eine Anzeige reinflattern. Behaupten kann man immer viel, aber mit dem Beweisen, die rechtkräftig sind sieht es schon anders aus. Die spielen mit Ihrer Angst. Ich sehe hier mächtigen handlungsbedarf!

    Antworten
  13. Anonym

    Hallo,
    mir geht es auch so mit diesem Supermaxx Magazin… war bei mir genau das selbe.
    Ich habe mal gegooglet und bin auf diese Seite aufmerksam geworden, die ich sehr gerne weiter empfehlen würde…. http://www.recht-hilfreich.de/inkasso-frankfurt/
    Dies ist eine Seite von Rechtsanwälten, die sich bereits mit der National Inkasso GmbH beschäftigen und geschädigte Verbraucher wie mich und euch suchen um so viel Informationen wie möglich über diese Leute zu sammeln wie möglich. Wie heißt es so schön? Zusammen ist man stark!!! Das Telefonat ist kostenlos und selbst Malte Kelly war schon bei diesem Rechtsanwalt (Video unter Referenzen)! Er ist spezialisiert auf Inkasso und der gleichen und kann einem Mut zur Hoffnung machen!! Anruf lohnt sich!!!
    Mit freundlichen Grüßen
    Anja86

    Antworten
  14. Jörg Giese

    Hallo Anja86!
    Danke für den Hinweis! Hab letztens auch die "Supermaxx" erhalten, mit Widerrufsbelehrung. Hab direkt eine Einschreiben/Rückschein Schreiben erstellt mit Widerruf. Den Rückschein hab ich hier liegen, also können die mir nicht kommen ich habe den Widerruf zu spät gestellt. Alles vorab dokumentiert und fotografiert.
    Gruß
    wintux aka Jörg

    Antworten
  15. chaosman

    …ok: no fear! also bei mir ist auch so ein mist gelandet, über nat.ink. aus düsseldorf; EKO Media aus bursa/türkei behauptet, sie hätten eine sprachdatei mit der (angeblichen!) bestellung… bin mir sicher, dass es nur eine fälschung sein kann, ich bestell doch nix am telefon! echt drauf geschissen, so eine sauerei.. zappeln lassen. diese dreisten kasper.

    danke euch im blog!
    cm

    Antworten
  16. Anonym

    Hallo Jörg.
    Mein Name ist Irene.
    Ich habe ein riesen großes Problem. Und zwar habe ich letztes Jahr einen Anruf bekommen von diesen Leuten und haben angefangen mir zu erzählen,dass die mich gewählt haben bei einem Gewinnspiel teilzunehmen und nix dafür zahlen müssen. Und haben aber gesagt,dass ich eine Zeitschrift kostenlos "SUPERMAXX" bekommen würde. Habe dummerweise meine Anschrift gesagt.Gesagt,Getan!!! habe aber leider viel zu spät einen Wiederspruch geschrieben,dass ich die Zeitschrift nicht haben will. Habe am 18.04 (an meinem Geburtstag) ein Schreiben bekommen (eine 2.Mahnung) in dem steht ,ich muss 97,40 noch zaheln.Habe nicht auf den Brief reagiert u.nun erhielt ich heute morgen einen Anruf von einem Jeremy Schwarz.Er sagte,dass ich diesen offenen Betrag noch habe u.ich antwortete darauf.dass ich verrarscht wurde u.er würde mir raus helfen können u.drehte mir ein neues Abo an.Ich bin ja auch so duuumm u.habe meine neue Adresse gesagt.Komischerweise erwähnte er meine alte Adresse zuerst.Dann hat mich paar min.später eine Barbara Jung angerufen zur Kontrolle und wolle meine Kontodaten auf einmal u.ich habe sie aber nicht gesagt. Sie wurde sauer und fing an mich zu beschimpfen. Habe daraufhin aufgelegt u.mein Handy für den ganzen Tag ausgemacht.WAS soll ICH JETZT TUN 🙁 🙁 ??? Ich dachte.ich schreib denen nochmal,aber was genau soll ich schreiben.

    Antworten
  17. Jörg Giese

    Hallo Irene,
    hast du was vom gericht bekommen? Wenn nein, sind alles nur einschüchterungsversuche. Wie schon gesagt, sich am telefon nicht einschüchtern lassen, wenn die anfangen zu blabbern einfach auflegen. Wenn was vom Gericht kommt widersprechen!!! Und dann sollte man spätestens zum Anwalt gehen.
    Gruß
    wintux

    Antworten
  18. Anonym

    Hallo mein Vater hat im Mai diese Zeitschrift bekommen die Ausgabe war schon fast 2 Jahre alt!!!
    Weil meine Mum Angst bekam wollte Sie den Rechnung von 145€ bezahlen.
    die Zeitschrieft habe ich dann zufällig gesehen und mir schon gedacht das es Betrug ist (was wollen meine Eltern mit 70 Jahren mit einer Modellzeitung), somit habe ich meine Eltern darüber aufgeklärt und Ihnen gesagt das Sie auf einen Gerichtliches Mahnverfahren warten sollen. da kam bis jetzt nichts, nur alle 2 Wochen ein Neuer Brief von National- Inkasso, es ist letzte Woche der 6. Brief eingetroffen.
    Immer steht dort LETZTE ZAHLUNGSAUFFORDERUNG, 215,73 sind es jetzt. das traurige ist das es genug Menschen gibt die panik bekommen und einfach zahlen. wollte jetzt mal die Bank kontakttieren und da bescheid geben das dort betrüger am Werk sind. hier in den Schreiben ist es die DKP Bank AG KO.:70 100 002 243 BLZ.: 700 111 10 in einen der ersten Briefe war es die SOFORT-Bank da waren es verschiedene Konten habe aber keine Nummer mehr zur Hand. Vielleicht schicken die Banken den Leuten ja das Geld zurück, die darauf reingefallen sind, ich bin dafür das alles getan werden muß um denen das Handwerk zu legen!!!

    noch was im obigen schreiben wird ja der Internet Explorer empfohlen, Gefährlich sag nur Virusarlarm von wegen Email addressen und Passworter klauen und dann spammails von da versenden, oder Kontonr ausspähen, vorsicht denen fällt immer wieder was neues ein, die Leben, und dass sehr gut, von der "Gesetztlichen grauzone"

    MFG der Eifler

    Antworten
  19. Jörg Mersmann

    Hallo Jörg,

    eine wirklich verständlich erzählte und bebilderte Reportage zur National Inkasso und ihrer "Mandantschaft".

    Der letzte Eintrag zur Entwicklung ist vom Juni 2012. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Kam ein Mahnbescheid, dem Du widersprochen hast? Ging die Sache daraufhin schon vor Gericht und wie ist es ausgegangen zu welchen Kosten?

    Hast nach dem Widerspruch gegen den Mahnbescheid durch einen Anwalt oder so einen "Gegenanspruchsbegründung" verfassen lassen? Vor Gericht reichts ja nicht einen Haken zu setzen für den Widerspruch und zu sagen: Bin unschuldig. das muss ja auch glaubhaft dargegelgt und bewiesen werden. Habe durch eine ganz ähnliche Geschichte in der Verwandschaft (Schwester bzw. Schwager) die Erfahrung gemacht, das man mit aussitzen und Haken für Widerspruch machen vor Gericht verliert.

    Das fatal ist, das die Brüder wie hier National Inkasso sich nur alle drei Jahre mal melden müssen, damit die Verjährungsfrist nicht greift. Nach einem Widerspruch des Mahnbescheids melden die sich eine Weile nicht mehr, mahnen dann neu (evtl. bis zum nächsten Mahnbescheid)und treiben die Kosten in Höhe. So wirds dann vor Gericht immer teurer. (Rechtsanwalt, Gerichtkosten usw.).

    Meine Schwester / mein Schwager mussten nach SIEBEN JAHREN vor Gericht. Eigentliche Forderung war mal 129 Euro. Gegnerische Seite (Gewinnspiel) bringt eine Anspruchsbegründung von 38 Seiten ein + einem Mitschnitt aus einem Werbeanruf.

    Aus den 129 euro wurden damals über 1.000 Euro Streitwert. Da Prozess verloren mussten 7 jahre Vertrag auch bezahlt werden. Gesamtkosten: Kanpp 5000 Euro wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Fazit: Gegen juristische Forderungen sollte man sich mit juristischen Mitteln wehren.

    Daher auch meine heutige Frage hier zu Deinem Beitrag. Nach der erfahrung in der eigenen Familie fällt mir immer wieder auf, das man in Foren usw. erst liest: Nix unternehmen, mach Dir keine Sorgen…

    Und dann kommt plötzlich nix mehr … keine weitere aktualisierung, keine Erfolgsmeldung wie Fordrung eingestellt – nix. Was mich vermuten lässt, das es in diesen Fällen ähnlich gelaufen ist wie bei meiner schester / meinem Schwager.

    Daher mein Interesse an Deiner Geschichte.

    Grüsse und schon mal danke für eine Aktualisierung
    Jörg

    Antworten
  20. Jörg Giese

    Hallo!
    Wie im letzten Update ersichtlich, wurde die Forderung an den Auftraggeber zurückgegeben. bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich nichts mehr gehört.
    wie schon in den posts erwähnt habe ich nie eine Auftragsbestätigung bekommen. Außerdem habe ich einige Leute in meiner Bekanntschaft die im Forderungsmanagement tätig sind. Nix tun ist immer falsch, man sollte auf jedenfall bei der

    Antworten
  21. Jörg Mersmann

    Hallo Jörg Giese!

    Finde ich super das Du zu diesem "alten" Thema auf meine Frage antwortest Jörg.
    Danke Dir für die Infos zu diesem Thema.

    Du schreibst: "Außerdem habe ich einige Leute in meiner Bekanntschaft die im Forderungsmanagement tätig sind."

    Das bestätigt meine (miterlebte) Erfahrung: Ohne fachliche / juristische Kenntnisse sollte man sich an entsprechend kundige Ansprechpartner wenden – auch wenn die Forderung scheinbar oder angenommen unberechtigt ist. Sonst wird's ganz schön teuer.

    Danke Dir nochmal.

    Grüsse
    Jörg Mersmann

    PS: Besuche doch mal meinen Blog http://langsamesinternet.blogspot.com

    Antworten
  22. Jörg Giese

    Hallo Jörg Mersmann,

    entschuldige die komische Antwort etwas weiter oben, aber irgendwie ging es mit meinem Iphone nicht so richtig. Aber egal.

    Jedenfalls was ich schreiben wollte ist, dass nichts tun das falsche ist nix zu tun. Auf jedenfalls sollte man seine Post gut durchschauen, bezüglich solchen fangangeboten, und immer auf jedenfall den Widerruf per Einschreiben/rückschein abschicken. In meinen Fall hatte ich ja kein Probeexemplar bekommen und konnte somit nichts widersprechen. Und das hatte ich denen mitgeteilt.

    Bin mal neugierig ob die sich nochmal melden wird. Selbst wenn es schlecht für mich laufen sollte, was bis jetzt nicht passiert ist, werde ich es hier berichten.

    Grüße

    Jörg

    Antworten
  23. Anonym

    Hallo,

    Auch ich bin von EKO Media reingelegt worten.

    Ich bekam ein Werbeanruf, das ich auserwählt wurde eine neue Zeitschrift zu testen und die beigefügte Karte zurück zuschicken mit der Bewertung der Probezeitschrift und dort auch ankreuzen ob ich diese haben möchte oder nicht. Nach 1 Monat kam dieses Probeheft ohne Karte. Nach drei weiteren Wochen Kam die Rechnung von von über 100 Euro. Ich habe dann die EKO Media in Langen angerufen und nachgefragt was das soll und wo die Karte geblieben ist. Freche antwort: ich hätte eine Postkarte schreiben sollen und Sie hätten mir schon zwei weitere Zeitschriften zugeschickt (nach 2 Jahren noch nicht angekommen) Außerdem hätte ich 14 Tage nach dem Werbeanruf die Zeitschrift schriftlich wiederrufen müssen.

    Ich bekam letztes Jahr von der National-Inkasso Mahnschreiben, die ich auf geheiss meines Schuldnerberaters Ignorieren sollte.

    Jetzt am 21. Feb. 2013 bekomme ich ein Schreiben von der National-Inkasso mit dem Betreff: Letzter Versuch: Abwendung Ihres Gerichtsverfahrens

    Ich soll dem Auftraggeber 215,85 Euro schulden — man bietet mir an eine Ratenzahlung von 9 Euro insgesamt 29 monate gesamtsumme = 260 Euro

    Der Ratenzahlungsantrag soll ich bis zum 7. März 2013 zurück ausgefüllt mit Kontodaten und Unterschrieben Per Post, Email oder Fax schicken.

    Was soll ich jetzt tun

    Antworten
  24. Anonym

    hallo genau dieses schreiben mit der aufforderung und raten zahlung
    hat mein mann heute auch bekommen sie wollen 215,78 €uro
    das kann doch nicht mehr wahr sein immer wieder versuchen die es neu
    was soll ich nun machen

    Antworten
  25. Jörg Giese

    Hallo Anonyme!
    Eine Rechtsberatung kann ich euch nicht anbieten, aber probiert es einfach mal wie ich in meinen oben genannten Fall. Sollten die wirklich einen Mahnbescheid euch zu senden, dann sofort widersprechen und den Fall einem Anwalt vorlegen.
    Wie schon erwähnt, wurde von National Inkasso die Forderung an den Auftraggeber zurückgegeben. Wäre es ein sauberes Geschäft gewesen, würden die sicherlich nicht den Fall zurückgeben, sondern einen Mahnbescheid anstoßen. In meinem Fall ist dies nicht geschehen und das Anliegen wurde dem Auftraggeber zurückgegeben. Bin mal neugierig ob die mir einen Mahnbescheid anstoßen.

    Man darf nicht vergessen, Inkasso ist Faktoring. Es sind nur Unternehmen die sich auf Eintreiben von Geld spezialisiert haben.

    Gruß
    Jörg

    Antworten
  26. Jörg Mersmann

    Hallo Jörg Giese,

    im Grunde genommen herrscht eine Verjährungsfrist von drei Jahren, wenn ich richtig informiert bin. Das heisst: Erhält man kein Schreiben in dem steht > Forderung eingestellt < oder zumindest > ruhend gestellt <, kann vor Ablauf der Verjährungsfrist das Ganze wieder losgehen – Natürlich mit höheren Beträgen, da Dein "Vertrag" ja weiterlief … Und die Mahnspesen kommen oben drauf.

    Das wird gern über einige Zeit so weitergeführt, bis die Beträge an die 1-tausend Euro Grenze oder höher kommen. Dann irgendwann (eventuell nach Jahren wie gemerkt)wird ein Mahnbescheid gezogen.

    Dem kann und SOLLTE man dann zwar widersprechen – aber es nicht beim Kreuz für den Wierspruch belassen. Warum?

    (Wenn)Die Gegenseite sich für eine gerichtliche Auseinandersetzung entscheidet, schlägt deren Anwalt in der Regel mit einer mehrseitigen >> Anspruchbegründung << auf. Wer jetzt allein vor Gericht steht mit leeren Händen und glaubt es reiche aus dem Richter zu versichern: "Ich hab nix gemacht" der irrt.

    So entsteht dann oftmals die folgenschwere Situation, das die geforderte Summe aus den letzten XYZ Jahren gezahlt werden muss, der "Vertrag" weiterhin bis zur ordentlichen Kündigung bedient werden muss, plus Prozesskosten, Anwaltskosten der Gegenseite usw.

    Fachlichen Rat sollte man sich ganz bestimmt holen – da kann ich mittlerweile Bücher drüber schreiben (dazu später mehr). Denn was Abzocke ist oder nicht, wird juristisch entschieden. Und da sollte man schon genau hinsehen, wer einem einen Rat gibt im Internet.

    Trifft man z.B. auf Seiten die zu Abzocke berichten und Buttons zu Rechtsanwaltskanzleien auf der Seite haben, wird dort nur berichtet in der Hoffnung, der Leser klickt auf die Werbung (für die Kanzlei). Jeder klick bringt dem Berteiber der Forums / Blogs oder was auch immer Geld. Ob der mit einem Button beworbene Anwalt normal nur Scheidungen oder Verkehrsrecht macht, dazu wird keine Stellung genommen.

    Dabei ist definitiv anzuraten, das man sich in bestimmten Fällen Anwälte auswählt, die im Bereich der Abzocke bereits erfolgreich tätig waren.

    Ich bin damals wegen oben geschilderter Geschichte auf der Suche nach Hilfe gewesen, musste jedoch festsstellen das ein Rechtsanwalt nicht unbedingt die richtige Adresse ist. Teils hat er auf Grund seiner Kernkompetenz nicht das wissen gegen Abzocke vorzugehen, teils ist ihm der Streitwert zu gering. Für 40 Euro Anwaltsgebühr betreibt ein Anwalt keinen 1-2 Stundenaufwand ;-).

    Ich selbst habe mich vor einigen Jahren (wegen Schwester und Schwager damals wie oben beschrieben)mit dem Thema befasst und bin auf einen Verbraucherschutzverein in Essen gestossen. Heute unterstütze ich diesen Verein aktiv in seiner Arbeit gegen Abzocke und Betrug gegenüber Verbrauchern.

    Wünsche Dir in Deiner Sache viel Glück Jörg Giese.
    Bin über die Impressumsangaben meiner Webseite erreichbar falls Du Fragen hast.

    Beste Grüsse
    Jörg Mersmann

    Antworten

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